Dass die Niederländer sich mit der Herstellung und dem weltweiten Versand von synthetischen Drogen auskennen, ist uns bereits geläufig. Deswegen werden Pakete aus den Niederlanden gerne mal genauer unter die Lupe genommen.

So war das auch bei einer Luftfrachtsendung, die über den Leipziger Flughafen in die USA geschickt werden sollte. Die sächsischen Beamten kontrollierten die Sendung und wurden fündig. Natürlich befinden sich nicht in jedem niederländischen Paket Drogen, aber schadet ja nicht mal nachzusehen. Von wegen Briefgeheimnis und so.

Eigentlich sollten sich laut Frachtbrief 16 Bürostühle in der Ladung befinden. Dem war auch so. Allerdings fiel bei einem Röntgenbild auf, dass die Stühle im Bereich der Rückenlehne Unregelmäßigkeiten aufwiesen. Darum wurden die Sitzgelegenheiten genauer inspiziert.

zwei Päckchen in einer Rückenlehne

In der Lehne von jedem Stuhl wurden zwei in Folie gewickelte Päckchen gefunden. Durch eine Spezialtechnik kam heraus, dass es sich bei der kristallinen Substanz um Ketamin handelt. Nach dem Auspacken konnten die Beamten sage und schreibe 32 Kilogramm der Substanz auf die Waage legen.

Falls ihr nicht wisst, was Ketamin ist. Oder ihr einfach schon so viel geballert habt, dass ihr es einfach vergessen hat, könnt ihr euch hier noch mal schlau machen.

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