marihuana


Die Polizei in Erfurt hat einen Transporter, in dem sich fünf Kisten mit insgesamt 29 Kilogramm Marihuana befanden, gestoppt. Die beiden Männer, die den LKW fuhren, wurden festgenommen und befinden sich nun in Untersuchungshaft.

Durch weitere Ermittlungen wurden mehrere Betäubungsmittel-Bunker entdeckt. In einem Erdversteck in einem Garten in Erfurt fanden die Beamten 17 Kilogramm Marihuana. In zwei anderen Gärten, zwei Wohnungen, einem Auto und einer Garage wurden insgesamt zwei weitere Kilogramm Marihuana gefunden. Es wurden daraufhin zwei Frauen, die in die kriminellen Machenschaften verwickelt waren, verhaftet.

Darüber hinaus wurden noch zwei weitere Männer festgenommen, die, wie die anderen Festgenommenen, bereits seit März 2016 in den Fokus der Ermittlungsbehörden gerückt waren. Ein, aus Spanien kommender, LKW hatte 234 Kilogramm Marihuana geladen und wurde von der französischen Polizei aus dem Verkehr gezogen. Der Fahrer, ein in Erfurt wohnender russischer Staatsangehöriger wurde festgenommen. Die Übermittlung der Daten durch den französischen Zoll eröffnete das Ermittlungsverfahren, weil der Verdacht bestand das ein großer Teil der sichergestellten Menge für den Thüringer Raum bestimmt war.

Das Landeskriminalamt Thüringen machte aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben zur Herkunft des sichergestellten Rauschgifts. Es wird aber mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit aus Spanien oder Marokko importiert worden sein. Der Erfolg der Ermittlungen wird auch auf die internationale Vernetzung der Zollbehörden zurückgeführt.

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