Symbolbild von Gerd Altmann auf Pixabay


Es war ein langer und steiniger Weg mit vielen Rückschlägen, doch nun ist es tatsächlich vollbracht: Clubs sind offiziell Kultur! Zumindest wenn man einem Facebook-Post der Bundestagsabgebordneten und stellvertretenden Vorsitzenden der Fraktion Die Linke, Caren Lay, Glauben schenken darf.

Lay gab die frohe Botschaft am gestrigen Mittwoch via Facebook bekannt. Demnach hätte der Bauausschuss der Anerkennung von Clubs als Kulturinstitutionen endlich zugestimmt. Hiermit sei laut Lay „der erste Schritt getan, um das Clubsterben zu stoppen.“ Die Zustimmung des Bundestages am morgigen Freitag gelte darüber hinaus „als sicher“.

Die Politikerin, die sich schon seit langem für die Clubkultur einsetzt, schreibt, dass sich die einjährige Arbeit des Parlamentarischen Forums Clubkultur gelohnt hätte, warnt aber gleichzeitig davor, dass es nicht bei einem sogenannten Schaufensterantrag des Parlaments bleiben dürfe. Lay fordert deshalb eine Durchsetzung durch die Regierung bis zum Ende der Legislatur.

Konkret heißt das z. B. in der Praxis, dass Clubs als Kulturstätten vor Verdrängung besser geschützt werden oder das Bauherren selbst für den Lärmschutz sorgen müssen.

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