Amnesia Ibiza


Der Präsident des Arbeitgeberverbands für das Nachtleben, Miguel Pérez-Marsá, hat sich mit dem Sprecher des spanischen Tourismusministeriums, Iago Negueruela, getroffen, um die mögliche sichere Wiedereröffnung des Nachtlebens auf den Balearen zu besprechen. Man kam zu dem Schluss, dass eine schrittweise Wiedereröffnung der Clubs der sicherste Weg sei. Einige Einschränkungen wie z. B. Masken auf der Tanzfläche oder geringere Kapazitäten in Innenräumen sollen Teil dieses sicheren Vorgehens sein.

„Eine Formel zu finden, die gesundheitliche Sicherheit garantiert und für die Wirtschaft rentabel ist, hat Priorität. Wir sprechen über das Minimum, um den Betrieb wieder aufzunehmen und ihn rentabel zu machen“, sagte Pérez-Marsá bei dem Treffen.

Erst vor wenigen Wochen hatten sich DJs, Clubbesitzer und Veranstalter auf Ibiza zusammengefunden, um ihre Besorgnis über die strikten Beschränkungen und Ausgangssperren zum Ausdruck zu bringen, die die gefragten Partys der Closing-Season auf Ibiza im nächsten Monat gefährden könnten. „Wir haben mehr Schließungen erlebt als irgendwo sonst auf der Welt. Weder unsere Politiker noch die Regierung der Balearen haben eine Lösung für ein Problem gefunden, von dem Tausende von Menschen betroffen sind“, heißt es in einer Erklärung.

Nur eine Handvoll Clubs auf der weltweit beliebten Party-Insel sind aktuell geöffnet, diese sind jedoch bestuhlt und dürfen nur ihre Außenbereiche nutzen.

Die Nachtclubs auf Ibiza sind nun schon seit fast 20 Monaten geschlossen.

 

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Quelle: Mallorca Daily Bulletin