Denver ist die erste Stadt in den USA, die den Gebrauch von Magic Mushrooms gestattet. Die Mile-High-City ist bekannt dafür, an vorderster Front bei der Marihuana-Legalisierung gestanden zu haben.

Bereits im Januar wurde von „Decriminalize Denver“, einer Gruppe von Anwälten, eine Petition eingereicht, um bei der nächsten Wahl im Mai eine Entkriminalisierung von Magic Mushrooms zu erreichen.

Wenn man mit „Ja“ für die „Initiated Ordinance 301, Psilocybin Mushroom Initiative“ stimmt, würde die Verfolgung von Besitz und der Gebrauch von Psilocybin Pilzen die niedrigste Priorität bei der Polizei haben. Außerdem würde man der Stadt verbieten, Ressourcen für die Strafverfolgung von Psilos zu verschwenden. Das heißt, dass die Pilze zwar immer noch illegal sind, aber die Polizisten sich bei geringen Verstößen kein großes Aufsehen erregen werden.

Nach den letzten Auszählungen am Dienstag haben knapp 50,6 Prozent der Bevölkerung gewählt, wobei 89.320 dafür sind und 87.341 dagegen. Dies ist aber noch kein finales Ergebnis, da noch Stimmen vom Militär und aus dem Ausland fehlen. Oft sind diese Abstimmungen aber eher gering. Das Endergebnis wird dann am 16. Mai veröffentlicht.

In vielen Studien wurde der medizinische Nutzen von Magic Mushrooms bei der Behandlung von Depression festgestellt. Vereinigungen im fortschrittlichen und liberalen US-Staat Kalifornien versuchten schon vor zwei Jahren eine ähnliches Gesetz durchzubringen. Leider verschwand die Abstimmung irgendwie in der Versenkung.

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