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Vergangene Woche checkte eine Frau aus dem Kreis Soest in ein Hotel in der Kölner Innenstadt ein. Das Zimmer wurde sofort bar bezahlt. Am darauffolgenden Tag zur Mittagszeit merkten die Angestellten des Hotels, dass die Frau noch nicht ausgecheckt hatte.

Der Zimmerservice traf die Touristin nicht im Zimmer an, dafür fand man aber eine große, silberfarbene Reisetasche. Es roch stark nach Marihuana, weshalb die Rezeption die Polizei rief. In der Tasche fanden die Beamten eine beachtliche Menge Drogen.

Insgesamt rund 1,2 Kilogramm Haschisch, ungefähr 4000 Ecstasy-Tabletten und über 600 LSD-Trips konnten im „Reisegepäck“ der Frau sichergestellt werden. Gegen 14.30 Uhr rief die mutmaßliche Drogendealerin bei der Rezeption an, um ihren Aufenthalt im Hotel zu verlängern.

Um 21.30 Uhr kam sie zurück ins Hotel, wo Kriminalbeamten bereits auf sie warteten. Sie nahmen sie in Empfang und brachten sie auf die Wache, um sie zu verhören.

Durch Ermittlungen konnten die Polizisten Hinweise auf eine Wohnung in Ehrenfeld erzielen, die ein Bekannter der Verdächtigen angemietet hatte. Als die Beamten dann die Wohnung in der Vogelsanger Straße aufsuchten, trafen sie auf einen 27-jährigen Mann, der nicht sehr erfreut über den Anblick der Polizisten schien.

Kein Wunder. Denn er hatte einen Karton bei sich, der stark nach Marihuana roch. Drei mal dürft ihr raten, was sich in dem Karton befand. Außerdem stellte sich heraus, dass der Mann per Haftbefehl vom Landgericht Mönchengladbach gesucht wurde. Natürlich wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

In der Wohnung wurden geringe Mengen von weiteren Drogen gefunden. Gegen beide Verdächtige wurde ein Haftbefehl vollstreckt. Sie müssen einem Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

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