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Die italienische Polizei hat im Hafen von Genua eine riesige Menge Kokain sichergestellt. Die Drogen wurden auf einem Schiff entdeckt, das auf dem Weg von Kolumbien nach Barcelona war.

In 60 Säcken verpackt fanden die Beamten das reine Kokain in einem Container, der sich auf dem Schiff befand. Auf dem Schwarzmarkt hätte das Rauschgift gut und gerne eine halbe Milliarde Euro einbringen können.

Die Polizei berichtete, dass es sich um den größten Kokain-Fund seit 25 Jahren handele. Vermutlich stammte die Ware vom sogenannten Golf-Clan, der mit mehreren Drogenbanden zusammenarbeitet. Rund 70 Prozent der Kokain-Produktion in Kolumbien soll auf das Konto des Golf-Clans gehen. Dabei setzt die kriminelle Vereinigung auf Gewalt und Einschüchterung, um den Handel zu kontrollieren.

Um diese Aktion durchzuführen, arbeitete die italienische Polizei eng mit Behörden aus Kolumbien. Großbritannien und Spanien zusammen. Es ist bereits der zweite Fund in Italien in dieser Woche. Im Hafen von Livorno, das im Norden des Landes liegt wurde am Mittwoch rund 650 Kilogramm Kokain beschlagnahmt.

Aber die Ballerbirnen müssen sich keine Sorgen machen. Der Nachschub von Kokain wird wohl nicht auf sich warten lassen…

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