Ein 70-jähriger Niederländer hat versucht in seinem Volvo C 30 über 20 Kilogramm Marihuana über die deutsch-niederländische Grenze bei Emmerich zu schmuggeln. Doch die Bundespolizei und die niederländischen Kollegen konnten den Rentner auf dem Rastplatz Löwenberger Landwehr auf der Autobahn A3 stoppen.

Bei der Kontrolle fanden die Beamten insgesamt 21,58 Kilogramm feinstes Marihuana, das in drei Sporttaschen verpackt war. Der Niederländer wurde dem Zollfahndungsamt Essen übergeben. Es ist allerdings ziemlich offensichtlich, dass der Mann nur ein Kurier war.

Über 110.000 Euro sollen die Drogen wert sein, was auch realistisch erscheint. Oft werden nämlich rund zehn Euro pro Gramm berechnet. So viel wird aber in der Regel nur beim Verkauf an den Endkonsumenten eingenommen.

Dass das Rauschgift durch Zufall in den Kofferraum des Rentners gekommen ist, scheint eher unwahrscheinlich. Man hört immer wieder von Rentnern, die zum Schmuggeln von Drogen angeworben werden. Sicher können die Herrschaften ihre Rente so angemessen aufstocken.

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