Ultra Music Festival 2013 – Foto: Vinch


Die Dachgesellschaft, die hinter dem Ultra Music Festival steht, wird in einer neuen Sammelklage in acht Punkten verklagt.

Einem aktuellen Bericht des Miami Herald zufolge fordert die Klage, die von Corwin Law eingereicht wurde, Schadenersatz von mehr als 15 000 Dollar, sodass sämtliche Kund*innen für das „verschobene“ Ultra Music Festival 2020 entschädigt werden, für das sie Tickets erworben haben.

Die Anklage gegen die Event Entertainment Group besagt, dass das Unternehmen Ticketinhaber*innen, die Karten für die Festival-Dates 20. bis 22. März 2020 gekauft haben, versprochen hat, dass die Tickets anstelle einer Rückerstattung auf die 2021er- oder 2022er-Events des Festivals übertragen werden können. Laut der Klage hat Ultra den betroffenen Personen angeblich ein verbessertes Leistungspaket für das Festival 2021 zugesichert, anstatt eine Gutschrift des entsprechenden Betrags zu gewähren.

„Es ist völlig unzumutbar für die Veranstalter, Rückerstattungen für mehr als zwei Jahre zurückzuhalten, (..) ohne Garantien, dass diese Veranstaltung in 2022 oder 2023 stattfinden kann“, sagte Anwalt Marcus Corwin dem Herald. Corwin setzte die Klage im Namen von Gabrielle Petroka und anderen Einwohner*innen Floridas auf, die Karten für das für 2020 geplante Ultra Music Festival gekauft haben.

Schon im Mai 2020 reichten zwei Personen aus Florida eine Klage gegen die Verantwortlichen des Ultra Music Festivals ein, da ihnen eine Rückerstattung nicht gestattet worden sei. In einem Dokument, das 25 Seiten umfasst, beschreiben die beiden Männer ihre Versuche, ihr Geld für die Tickets wiederzuerlangen. Aus den Reihen von der Event Entertainment Group wurde ihnen mittgeteilt, dass sie nur Entschädigungstickets für die 2021er oder 2022er Ausgabe des Festivals anbieten würden.

 

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Quelle: DJMag
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