carlcox


Ja, wir sind alle ein wenig genervt von den Wahlaufrufen diverser DJs, die in den diesjährigen DJ Mag Top 100 gut abschneiden wollen. Gerüchte, dass dies weniger mit vielen Fans und mehr mit vielen Geldbeträgen einher geht, halten sich konsequent. Das war aber nicht immer so. 1991 startete diese Rangliste und wurde bis 1996 ausschließlich von der DJ Mag-Redaktion bestimmt. Erst 1997 wurde auch die Öffentlichkeit hinzugezogen.
In den Nuller Jahren galt der Titel Best DJ voted by DJ Mag als Grammy der DJ-Industrie. Wir haben einmal beleuchtet, wer schon alles den DJ-Mag-Olymp erklommen hat…

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Danny Rampling

1991, im Jahr der DJ Mag-Gründung, wurde zum ersten Mal die DJ Mag Top 100 gewählt. Von der Redaktion und den übrigen Mitarbeitern. Gewinner war hier die britische Legende Danny Rampling, die es später nie mehr auf Platz #1 schaffte.

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Carl Cox

Der Entertainer aus Manchester war der erste DJ, der im Publikumsvoting zur Nummer 1 gewählt wurde! 1997 war es. 1996 hatte er noch beim inoffiziellen Voting gewonnen. Wo er in diesem Jahr landen wird, steht in den Sternen. Im vergangenen Jahr erreichte er lediglich Platz #59.

paul oakenfold
Paul Oakenfold

Der Brite, liebevoll Oakie genannt, durfte sich in den Jahren 1998 und 1999 über die Peak-Position freuen. Obwohl er sein eigenes Label Perfecto von Armin van Buurens Label Armada distribuieren lässt, ist er – zumindest DJ Mag Top 100 technisch – in der Versenkung verschwunden. In 2013 erreichte er noch Platz #92, in 2014 tauchte er in den Top 100 nicht auf.

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Sasha

Der Waliser Alexander Paul Coe zählte nicht nur durch seine Residencies in Clubs wie Hacienda oder Renaissance zu den beliebtesten britischen DJs der 1980er und 1990er Jahre. Zusammen mit seinem Partner-in-crime John Digweed zeichnete er für viele großartige Mix-Compilations verantwortlich. Sasha gewann die DJ Mag Top 100 im Jahr 2000. Seit 2012 taucht er nicht mehr auf in der Rangliste.

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John Digweed
Der Bedrock-Gründer aus Hastings gehört zu den einflussreichsten DJs der Insel. Zusammen mit Sasha hatte er mehrere Jahre eine gefeierte Residency im Renaissance und mit seinem Produktionspartner Nick Muir kreierte Er Club-Evergreens wie „For What You Dream Of“ oder „Heaven Scent“. John Digweed gewann die Wahl im Jahr 2001. Seit 2013 taucht er nicht mehr in der Rangliste auf.

tiesto
Tiësto

Tijs Michiel Verwest ist nicht nur Grammy-Preisträger sondern auch dreimaliger DJ Mag Top 100-Gewinner in den Jahren 2002 bis 2004. Der großen Durchbruch erlangte der Black Hole Recordings-Gründer mit seinem Remix für Deleriums „Silence“ im Jahr 2000. Kein DJ hält sich länger in der Spitzengruppe. Im vergangenen Jahr erreichte der Mann aus Breda Platz #5.

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Paul van Dyk
Der einzige Deutsche in der Liste gewann zwei Mal die DJ Mag Top 100. 2005 und 2006. In 2003 und 2004 war er knapp gescheitert und belegte jeweils Platz #2. Im vergangenen Jahr landete der Berliner auf Platz #38.

Armin van Buuren
Armin van Buuren
AvB ist der einzige Künstler, dem es bislang fünfmal gelang, die DJ Mag Top 100 zu gewinnen. In den Jahren 2007, 2008, 2009 und 2010 gewann er und 2012 holte er sich den Titel zurück. Der Niederländer hat mit seiner Radio-Sendung A State Of Trance eine weltweite Marke geschaffen, die bereits auf über 700 Ausgaben zurückblicken kann. In 2014 erreichte der Mann aus Leiden Platz #3.

david guetta
David Guetta
der 48-jährige Pariser polarisiert wie kaum ein anderer DJ. Vielleicht, weil er mit zwei Grammys, einem MTV EMA, zwei ECHOs und mehreren World Music Awards schon alles gewonnen hat. Vielleicht aber auch, weil er – als House-DJ begonnen – für den Erfolg von EDM steht. Guetta schaffte es im Jahr 2011, den Siegeszug von Armin van Buuren zu unterbrechen. Im vergangenen Jahr stand er auf Platz #7.

 

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Hardwell
Die aktuelle Nummer #1 der DJ Mag Top 100 ist mal wieder ein Niederländer. Robbert van de Corput stammt wie sein Freund Tiesto aus Breda und begann seine Karriere als HipHop-DJ. Nach und nach veränderte er seinen Sound und orientierte sich mehr in Richtung Big Room House, was ihn letztlich zu EDM geführt hat. In 2013 und 2014 konnte er die Spitzenposition der DJ Mag Top 100 einnehmen.

 

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