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Drogenschmuggler sind wirklich einfallsreich. Von ausgehöhlten Avocadokernen über Katzenstreu bis zu falschen Körperteilen. Sogar aufgelöst in Textilien wird Kokain aus Südamerika an sein Ziel gebracht.

Dieses Mal waren es Muscheln. Fast eine Tonne des weißen Goldes wurde in einer Ladung der Meerestiere aus Chile versteckt. Die Drogen wurden im Hafen von Gioia Tauro entdeckt sollen einen geschätzten Straßenverkaufswert von 186 Millionen Euro haben.

Insgesamt fanden die Beamten rund 800 Päckchen mit einem Gesamtgewicht von 930 Kilogramm Kokain. Der hohe Verkaufswert ergab sich aus einer Schätzung. Da das Koks sehr rein war, hätte es gut auf die vierfache Menge gestreckt werden können.

Die Einsatzkräfte der Guardia Finanza Reggio Calabria durchleuchten immer wieder tausende Container. Dennoch können sie nicht alle illegalen Gegenstände aus dem Verkehr ziehen,. Denn der Hafen wird immer wieder von der Ndrangheta infiltriert.

Laut einem Bericht der italienischen Polizei aus dem Jahr 2006 gelangen über den besagten Hafen rund 80 Prozent des Kokains, das aus Kolumbien nach Europa kommt. In diesem Fall konnten die Beamten die verbotene Ware mit Hilfe von speziellen Scannern ausfindig machen.

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