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Im diesem Jahr haben wir immer wieder über illegale Raves berichtet. Viele befürworten die unlizenzierten Events, während andere – besonders Anwohner – eher negatives Feedback geben. Nun hat sich Goldie, Mitgründer des Metalheadz-Labels, ebenfalls zu diesem heiklen Thema geäußert.

Dies tat der Produzent und DJ, dessen bürgerliche Name Clifford Joseph Price ist, im Londoner Laden Goodhood im Rahmen der „Over The Counter“-Reihe. Dabei kam auch die derzeitige Situation der Clubkultur zur Sprache. Doch statt sich wie viele andere über das Clubsterben zu beklagen, geht der Brite auf die positiven Aspekte der derzeitigen Entwicklungen ein. Genau sagt er: „Die Rave-Kultur blüht, aber auf unterirdischer Ebene. Die Leute wollen zu verdammten Raves gehen, die Leute wollen zu illegalen Partys gehen. Wenn Sie das können, glauben Sie mir, sie werden gehen.“

Das Wort „Underground“ treffe aber nicht mehr auf die Szene zu. Dennoch hofft er, dass die Clubkultur weiter führend bleibt, entgegen der Entwicklung, dass Festivals immer beliebter werden. Doch illegale Partys schaden diesem Wunsch nicht, so Goldie. „Ich habe gesehen, wie es von den Feldern zu den Clubs und zurück auf die Felder ging. Ich denke, dass normale, reguläre Clubs Kultur schaffen. Nehmt das weg und es ist weg. Wir spüren den Effekt jetzt nicht, aber werden wir in zehn Jahren.“

Das ganze Interview gibt es hier.

 

 

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