Symbolbild – die Bühnen bleiben leer in nächster Zeit


Der Deutsche Musikrat vertritt als Dachverband der verschiedenen Fachverbände der Branche sowie den 16 Landesverbände nicht nur die Interessen der Musiker unseres Landes, sondern trägt z. B. auch bekannte Förderprojekt Jugend Musiziert aus. In einer heutigen Pressekonferenz, begrüßte Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates nicht nur die Forderungen der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, sondern ging noch einen Schritt weiter. Da insbesondere freiberufliche Musiker durchschnittlich von einem Jahresbruttoeinkommen von run 13.000 Euro leben müssen, bleibe kaum Platz für Rücklagen, so der Vorsitzende des Dachverbandes. Demnach fordere man ein befristetes Grundeinkommen in Höhe von 1.000 Euro, welches der Zielgruppe ohne große bürokratische Hürden zur Verfügung gestellt werden solle.

Ebenso betonten Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Olaf Scholz (SPD) Ende letzter Woche, dass die in Aussicht gestellten Hilfen sich an alle Größenordnungen an Unternehmen richten. Das untermauerte eine Sprecherin des Wirtschaftsministerium dem Handelsblatt am gestrigen Abend wie folgt: „Liquiditätsinstrumente gelten für alle Unternehmen – branchenübergreifend und vom Solo-Selbstständigen über kleine und mittlere Unternehmen bis hin zu größeren Unternehmen. Wir lassen die Unternehmen in dieser schwierigen Situation nicht allein.”

Die vollständige Mitteilung der Pressekonferenz findet ihr hier. 
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Foto: Dilated Time